Wie funktioniert Induktion – und warum ist das Material wichtig?

Induktionsherde erzeugen kein Feuer und keine Hitze – sie erzeugen ein Magnetfeld, das elektrische Wirbelströme im Pfannenboden induziert. Diese Ströme erhitzen das Metall von innen. Entscheidend: Das funktioniert nur mit ferromagnetischen Materialien.

Der einfachste Test: Wenn ein Kühlschrankmagnet am Pfannenboden hält, ist die Pfanne induktionsgeeignet. Aluminium, Kupfer und normales Edelstahl (austenitisch) funktionieren nicht.

Induktionsgeeignete Materialien

  • Gusseisen – von Natur aus magnetisch, ideal für Induktion
  • Kohlenstoffstahl – magnetisch, leichter als Gusseisen
  • Edelstahl (ferritisch) – magnetisch, wenn mit Induktionsscheibe
  • Aluminium mit Induktionsboden – Alupfannen mit eingebautem Magnetboden

Materialvergleich: Was ist die beste Induktionspfanne?

Wabenpfanne (Aluminium mit Induktionsboden)

Wabenpfannen wie die FIXLINE® Wabenpfanne kombinieren die schnelle Wärmeverteilung von Aluminium mit einem integrierten Magnetboden für Induktion. Die Wabenstruktur der Beschichtung reduziert die Kontaktfläche – weniger Ankleben, weniger Fett, einfache Reinigung.

Vorteile: Leicht, schnell erhitzend, einfache Handhabung, antihaft
Nachteile: Beschichtung hat Lebensdauer (5–7 Jahre bei guter Pflege)

Gusseisenpfanne

Gusseisen ist von Natur aus magnetisch und funktioniert hervorragend auf Induktion. Die hohe thermische Masse sorgt für extreme Hitze-Stabilität – ideal für Steaks, Bratkartoffeln, alles was eine gleichmäßige, intensive Hitze braucht.

Vorteile: Extreme Hitzekapazität, lebt ewig, wird besser mit Zeit
Nachteile: Schwer (3–4 kg), heizt langsamer auf, braucht Pflege

Edelstahlpfanne

Hochwertige Edelstahlpfannen mit ferritischem Kern oder Induktionsscheibe funktionieren auf Induktion. Sie sind ideal für Schmorgerichte und Soßen – die Oberfläche reagiert mit Lebensmitteln und erzeugt Röstaromen (Maillard-Reaktion).

Vorteile: Langlebig, reaktive Oberfläche für Röstaromen, keine Beschichtung
Nachteile: Klebt ohne ausreichend Fett und Vorheizen

Qualitätskriterien: Worauf beim Kauf achten

1. Bodenstärke

Dünne Böden verbiegen sich auf Induktion – durch schnelle Temperaturwechsel und den Magnetismus entstehen Spannungen. Eine gute Induktionspfanne hat mindestens 3–4 mm Bodenstärke. Bei Gusseisen sind es naturgemäß 5–6 mm.

2. Planheit des Bodens

Nur ein vollständig flacher Boden hat optimalen Kontakt mit dem Induktionskochfeld. Wölbungen – auch minimale – führen zu ungleichmäßiger Erhitzung und können die Kochfeldoberfläche zerkratzen. Bei Gusseisen nach dem Kauf prüfen.

3. Induktionszeichen

Achten Sie auf das Spiralen-Symbol (Induktionszeichen) am Boden oder auf der Verpackung. Pfannen ohne dieses Symbol funktionieren entweder gar nicht oder nur eingeschränkt auf Induktion.

4. Beschichtungsqualität

Für antihaft beschichtete Induktionspfannen: mindestens 3-lagige Beschichtung wählen. Die erste Lage wird oft durch unsachgemäße Reinigung beschädigt – tiefere Lagen geben noch Schutz. PTFE-Beschichtungen (Teflon) dürfen nicht über 260°C erhitzt werden.

Tipp: Pfannen mit Wabenstruktur-Beschichtung wie die FIXLINE® Wabenpfanne kleben seltener an – die Wabenstruktur reduziert die Kontaktfläche zwischen Lebensmittel und Pfanne um bis zu 60%.

Unsere Empfehlung je nach Einsatz

VerwendungEmpfohlenes Material
Alltagsküche, Spiegeleier, FischWabenpfanne
Steaks, Bratkartoffeln, intensive HitzeGusseisenpfanne
Soßen, Schmorgerichte, PastaEdelstahlpfanne
Wok-Gerichte, Asia-KücheWok aus Kohlenstoffstahl
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Häufige Fragen

Nur Pfannen mit magnetischem Boden: Gusseisen, Kohlenstoffstahl und Edelstahl (ferritisch). Einfacher Test: Wenn ein Magnet am Pfannenboden hält, ist sie induktionsgeeignet. Aluminium ohne Induktionsboden funktioniert nicht.

Ja – die FIXLINE® Wabenpfannen sind induktionsgeeignet. Der integrierte Magnetboden überträgt die Energie gleichmäßig. Die Wabenbeschichtung sorgt für optimale Wärmeverteilung und reduziert das Ankleben.

Induktionskochfelder erhitzen nur den Bereich direkt über der Spule. Bei kleinen Pfannen auf großen Kochfeldern gibt es oft einen heißen Mittelpunkt und kalte Ränder. Gusseisenpfannen und dicke Aluminiumpfannen verteilen die Wärme durch ihre Masse besonders gut.

Ja, Gusseisen ist von Natur aus magnetisch und ideal für Induktion. Gusseisenpfannen heizen langsamer auf als auf Gas, halten die Hitze aber länger. Wichtig: Gusseisen langsam vorheizen, um Temperaturschocks zu vermeiden.